Markus Voigt

Weltenbrand

Ein Radiobeitrag des NDR und anschließend einige Ausschnitte meiner Vertonungen von expressionistischen August Stramm-Gedichten aus dem Stück:

Basierend auf dem hervorragenden autobiographischen Roman “Heeresbericht” von Edlef Köppen erzählen wir die Geschichte des Protagonisten Adolf Reisiger, der begeistert in den 1. Weltkrieg aufbricht und durch 4 Jahre mörderischen Krieges schließlich zerbrochen und desillusioniert in der Psychiatrie landet.
Collageartig wurden von uns noch mehrere Ebenen eingezogen: Dokumente aus der Zeit (Briefe, Werbung, öffentliche Verlautbarungen etc.), Lyrik des Dichters August Stramm (geschrieben in den Schützengräben 1915/16), Gemälde und Zeichnungen des Malers und Kriegsteilnehmers Otto Dix, Fotos aus dem Deutschen Nationalarchiv und eben Musik, Sound, Klang.
Mittlerweile haben wir dieses Stück mit großartiger Resonanz weit über 50 mal gespielt.

Link zur Weltenbrand-Website

Von und mit:
Oliver Hermann, Michael Bideller, Markus Voigt

Regie: Erik Schäffler
Musik: Markus Voigt
Textfassung: Michael Bideller

Einige Presse-Auschnitte dazu:

„Mit ganz wenigen Mitteln beweisen die drei Schauspieler Michael Bideller, Oliver Hermann und Markus Voigt unter der Regie von Erik Schäffler, dass eine kleine Form größtmögliche Wirkung erzielen kann, wenn das Zusammenspiel von Text-, Musik-, Klang- und Bildelementen dramaturgisch klug verzahnt wird.“ – Hamburger Abendblatt

„Sich an Edlef Köppens Roman „Heeresbericht“ von 1930 orientierend und mit Fotos und Bildern angereichert, beispielsweise den irremachenden Zeichnungen von Otto Dix, mit historischen Reden, mit Musik und Ton, ist den drei Akteuren ein wahres Meisterwerk gelungen. Die Inszenierung, so dicht, dass sie unweigerlich fesselt, sie rüttelt auf.“ – Wetterauer Zeitung

„Die Dokumente und die behutsame musikalische Gestaltung durch Markus Voigt sprechen eine eindringliche Sprache, lassen sehr deutlich werden, was Menschen widerfährt, die in einen Krieg geraten.“ – Weser Zeitung

„Atmosphärisch zuweilen auf das Äußerste verdichtet, ist „Weltenbrand“ das wohl beklemmendste Stück Erinnerungsarbeit zum Ersten Weltkrieg, das Hamburg im Gedenkjahr 2014 zu bieten hat.“  – taz

„Mit einer Montage aus zeitgenössischen Texten, Bildern und Musik sowie beeindruckend intensivem Spiel erschaffen die Schauspieler und Musiker Michael Bideller, Oliver Hermann und Markus Voigt unter der Regie von Erik Schäffler ein verstörendes Bild des Kriegsgrauens mit Retardwirkung.“ – Die Rheinpfalz

„Parallelen zu den jüngsten Ereignissen von Paris drängen sich auf, schließlich stand auch 1914 ein Attentat am Anfang des Krieges… auch die Verblendung des Hauptprotagonisten weist beklemmende Parallelen zur Begeisterung europäischer Jugendlicher für den IS auf.“ – Rothenburger Kreiszeitung

„Diejenigen, die die rund 80-minütige Collage sahen und noch sehen werden, dürften mehr Verständnis für eine Generation haben, die ein Opfer der Verhältnisse wurde – und gerade angesichts der aktuellen geopolitischen Entwicklungen zum Innehalten mahnt. Denn Adolf Reisiger ist eine zeitlose Figur: sympathisch, aber obrigkeitsgläubig, optimistisch, aber ein wenig naiv – und deshalb der ideale Freiwillige, der wie so viele Deutsche glaubte, dass bis Weihnachten alles vorbei ist. “ – Rhein-Zeitung

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